Leben mit COPD – Therapie und Behandlung der Chronisch obstruktiven Lungenerkrankung
Mit dem Rauchen aufhören
Copd – Hilfe und Beratung

Willkommen auf unserer Informationsseite über COPD

Wir haben diese Seite ins Leben gerufen um Copd Patienten und deren Angehörigen eine erste Anlaufstelle nach der Diagnose COPD zu geben. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Copd Krankheit informieren und lernen mit der Krankheit zu leben.

Die Diagnose Copd bedeutet nämlich keinesfalls einen Weltuntergang. Mit der richtigen Behandlung und einem sofortigem Stop der Exposition mit den auslösenden Schadstoffen kann man auch als Copd Patient ein langes Leben führen. Auch in den höheren Schweregraden (Stadium III und IV nach Copd Gold) kann man mit geeigneten Hilfsmitteln weiterhin ein aktives und glückliches Leben führen.

Lassen Sie sich also von der Atemnot nicht die Lebenslust vermiesen. Schauen Sie nach vorne und versuchen Sie das beste daraus zu machen wenn Sie an Copd erkrankt sind. Vor allem sind Sie nicht allein, weltweit leiden circa 600 Millionen Patienten mit Ihnen. Allein in Deutschland gibt es etwa 5 Millionen Copd Kranke, man kann also durchaus von der Volkskrankheit Copd sprechen. Aus diesem Grund gibt es auch viele regionale und überregional aktive Selbsthilfegruppen bei denen Sie Hilfe suchen können wenn Sie es nicht schaffen alleine mit der Krankheit fertig zu werden.

Doch jetzt nutzen Sie am besten die Zeit auf unseren Seiten um sich gründlich zu informieren. Wenn Sie genau wissen an was Sie leiden und wie es weitergeht nach der Diagnose schaffen Sie auch ein Leben mit Copd!

 

Die neuesten Einträge

 

Dokumentation über die Copd Krankheit – Die COPD Doku eines Betroffenen

Titel der Dokumentation: “Ich will meine Lunge wiederhaben – COPD und die Folgen

Eine sehenswerte Dokumentation von und über einen Betroffenen der an der Copd Krankheit leidet. In der Dokumentation über Copd und die Folgen wird gezeigt was man gegen das sinken der Lebensqualität tun kann, wie man sich erfolgreich gegen die Copd Krankheit zur Wehr setzt und wieso Sport und Bewegung so wichtig sind um ein gewisses Maß an Lebensqualität zu halten. Der Film soll Mut machen und zum Nachdenken anregen. In der Öffentlichkeit wird die chronisch obstruktive Bronchitis nämlich weitgehend verschwiegen. Gewollt? Stellt sich hier die Frage, schließlich werden nicht nur Zigaretten versteuert, welche Hauptauslöser der Krankheit sind sondern auch die im Rahmen der Copd Therapie verschriebenen Medikamente ebenfalls. Verdient der Staat also an den chronisch Lungenkranken ohne Handlungsbedarf zu sehen?

Eine Frage der auf den Grund gegangen werden sollte. Unterstützen Sie Volker Hoffmann bei weiteren Dokumentationen über die Copd Erkrankung und das Drumherum. Auch kleinere Beträge sind herzlich willkommen und helfen bei der Finanzierung neuer Copd Dokus.

Spenden sind zu richten an:
Empfänger: Hoffmann
Kontonummer: 3106105211
Bankleitzahl: 60090800
Institut: Sparda-Bank
Verwendungszweck: Copd-Film

Mobile Sauerstoffdusche hilfreich bei COPD – Soll ich eine hochwertige oder günstige Sauerstoffdusche kaufen?

Neben den meist ärztlich verschriebenen Geräten für Sauerstofflangzeitversorgung gibt es auch mobile Sauerstoffflaschen die auch von Patienten mit niedrigem Copd Stadium (1-2) angewandt werden können. Diese eignen sich zur akuten Sauerstoffversorgung im Notfall, z.B. bei starker Atemnot nach körperlicher Anstrengung. Sie sind jedoch kein Ersatz für die stationären bzw. mobilen Geräte zur Sauerstofflangzeittherapie.

Frei erhältliche Sauerstoffduschen

Diese mobile Sauerstoffdusche mit Maske enthält 8l Sauerstoff, das ist ausreichend für ca. 60-80 Inhalationen und kann dem Körper helfen sich bei akutem Sauerstoffmangel wieder zu beruhigen und zu einer normalen, ruhigen Atmung zurückzukehren.

 

Dise Sauerstoffdose enthält 6 Liter, hält aber durch den speziellen Dosierhebel relativ lange durch. Im Gegensatz zur anderen Sauerstoffdusche ist hier jedoch keine Maske im Lieferumfang, stattdessen wird ein Inhalieraufsatz mitgeliefert.

Sauerstofftherapie bei COPD – Mobile Sauerstoffversorgung für Unterwegs

Bei der Sauerstofftherapie bzw. der unterstützenden Sauerstoffabgabe für Copd Patienten wird unterschieden zwischen einer notwendigen Dauerbehandlung (Langzeitsauerstofftherapie) bei vorliegen einer Hypoxämie sowie der akuten Versorgung mit Sauerstoff im Notfall.

Kurzfristige Sauerstoffversorgung
Die kurzfristige Gabe von Sauerstoff im Akutfall (z.B. nach dem Sport oder einer überraschend auftretenden körperlichen Anstrengung) mit Hilfe einer sogenannten Sauerstoffdusche ist möglich. Erzielt wird dabei jedoch kein langfristiger therapeutischer Effekt, wie bei der Langzeitsauerstoffbehandlung. Bei akutem Sauerstoffmangel kann der Einsatz einer mobilen Sauerstoffdusche aber durchaus hilfreich sein. Es empfiehlt sich daher als Copd Patient ein derartiges Gerät bei sich zu tragen. Die kleineren Varianten passen gut in eine Handtasche und sind nicht teuer. Modelle: Mobile Sauerstoffdusche

Langzeitsauerstofftherapie (LOT – long term oxygen therapy)
Damit die Sauerstofflangzeittherapie einen großen therapeutischen Nutzen erfüllt und sowohl Lebensqualität als auch Lebensdauer verbessert, muss diese Therapieform mindestens 16 Stunden pro Tag angewendet werden. D.h. auch in der Nacht sollte eine Sauerstoffmaske getragen werden. Dieser Umstand stört einige Patienten und kann bei einem kleinen Teil zu Einschlafschwierigkeiten führen. Am Tag geschieht die Zuführung des Sauerstoffs im Normalfall mit Hilfe einer sogenannten Nasenbrille. In speziellen Fällen kann aber auch ein Katheter für die Sauerstoffzufuhr gesetzt werden. Dieser wird durch eine Punktion der Luftröhre gesetzt. Der therapeutische Nutzen überwiegt in den meisten Fällen die Unannehmlichkeiten. Dazu gehört oftmals auch die Austrocknung der Schleimhaut in der Nase, welche aber durch die Vorschaltung eines Befeuchters vermieden werden kann. Beim Einsatz eines Befeuchters ist darauf zu achten diesen stets hygienisch und korrekt zu bedienen, d.h. auch regelmäßig zu säubern. Andernfalls können sich im Befeuchter Bakterien, Keime und Pilze ansiedeln welche vor allem für Patienten mit bereits geschädigter Lunge schwerwiegende Folgen haben können. Bei Patienten die an einer Ventilationsinsuffizienz leiden, müssen in der Testphase der Sauerstoff-Langzeittherapie besonders achten, dass es aufgrund der guten Versorgung mit Sauerstoff nicht zum Wegfall des Atemantriebs kommt.

Flüssigsauerstofftank mit Satellit Author: Hermann Thomas Quelle:Wikipedia

Verschiedene Modelle

In der modernen Medizin werden nur noch zwei Arten von Sauerstofftherapie-Systemen eingesetzt. Dabei handelt es sich zum einen um den sog. Sauerstoffkonzentrator, der den Sauerstoff aus der Raumluft filtert und konzentriert und zum anderen die sogenannten Flüssigsauerstoffsysteme, welche stationär und auch mobil betrieben werden können. Der Sauerstoffkonzentrator bietet dabei die günstigere Möglichkeit durch niedrige laufende Betriebskosten, hat aber auch einen gravierenden Nachteil. Diese Geräte sind im Regelfall nicht mobil einsetzbar sondern müssen stationär am häuslichen Stromnetz betrieben werden. Seit einigen Jahren gibt es auch akkubetriebene Sauerstoffkonzentratoren deren Akkukapazität für einige Stunden Laufzeit ausreichend ist. Die Leistungsfähigkeit ist jedoch stark eingeschränkt und eine Abgabe des konzentrierten Sauerstoffs erfolgt nur noch Impulsweise.

Die Flüssigsauerstoffsysteme haben eine weitaus höhere Leistungsfähigkeit, sowohl bei den stationären als auch den mobilen Varienten. Hier wird der tiefgekühlte Sauerstoff in thermoisolierten Sauerstofftanks gelagert und bei Bedarf abgegeben. Die Betriebsdauer eines mobilen Satellitten beträgt je nach Modell bis zu 8 Stunden an, somit sind auch ausgedehnte Unternehmungen kein Problem mehr für Patienten mit Copd. Auch das Arbeiten in einer Firma ist damit (je nach Tätigkeitsfeld) problemlos möglich. Die Satelliten können am großen Sauerstofftank zu Hause relativ einfach aufgefüllt werden.

Inhaliergeräte bzw. Inhalationsgeräte bei Atemwegserkankungen (COPD, chronische Bronchitis und Asthma)

Die Vorteile bei der Inhalationstherapie liegen klar auf der Hand. Zum einen wird die gewünschte Wirkung schnell erreicht und zum anderen treten unerwünschte Nebenwirkungen zudem seltener auf als bei einer medikamentösen Therapie, da diese ohne Umwege statt findet. Bei der Tabletteneinnahme z.B. läuft die Wirkstoffaufnahme über den Magen und benötigt somit deutlich länger bis zum Wirkungseintritt und muss zudem meistens höher dosiert werden. Neben der ärztlich verschriebenen medikamentösen Therapie eignet sich beim Inhalieren auch die Verwendung einer inhalatorischen Salzlösung. Dies ist nicht nur kostengünstig sondern auch wohltuend für die oberen und unteren Atemwege. Eine gute Alternative für alle Menschen die keine Saline in der näheren Umgebung haben.

Die medikamentöse Therapie, z.B. mit die Bronchien erweiternden Medikamenten oder beispielsweise Kortison und anderen Inhaltsstoffen sollte nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Eine Inhalation von Salzlösungen (NaCl-Inhalationslösung) ist dagegen in den meisten Fällen unproblematisch und verschafft unabhängig vom jeweiligen Copd Stadium eine Verbesserung des Wohlbefindens. Die beiden Produkte Solefant und Saltpipe sind ausschließlich für diesen Zweck entwickelt worden. Mit diesen ist allerdings keine weitergehende medikamentöse Behandlung möglich, mit den anderen Inhalationsgeräten mit integriertem Vernebler dagegen schon.


Empfehlenswerte Inhaliergeräte

Stationäre Inhalationsapparate:
PARI BOY® SX – Atemphysiotherapie- und Inhalationstherapiegerät in einem (Kindermaske enthalten)
MicroDrop Pro – Testsieger Stiftung Warentest, günstiges Gerät ohne Atemphysiotherapie-Effekt

Mobile Inhalationsgeräte / Inhalatoren
PARI BOY® mobile S – Mit Netz- oder Akkubetrieb, mobiler Elektrisches Inhaliergerät

Inhaliergerät für Babys und Kleinkinder
Pari Juniorboy S – Mit Babymaske (ab 1. Monat) und Mundstück (ab 3 Jahre)

Mobile Inhaliergeräte mit Salzen in Festform
Saltpipe – Zur mobilen Inhaltation von Salzlösungen für dauerhaften Gebrauch (Porzellan)
Solefant – Mobiler Inhalator aus Keramik zum Dauergebrauch (hält ca. 4-5 Jahre)

Rezeptfreie Inhalationslösungen
Emser Inhalationslösung
Alpensole
Pari NaCl

Dies sind die unserer Einschätzung nach besten Inhalationssysteme. Diese Inhalationsapparate sind seit Jahren am Markt verfügbar und die Nachbestellung von Ersatzteilen ist problemlos möglich. Dies ist neben der einfachen Bedienbarkeit und guter Wirkung ein weiterer wichtiger Aspekt wenn es darum geht einen Inhalator zu kaufen. Schließlich sind die professionellen Geräte nicht gerade billig. Diese Geräte eignen sich nicht nur für Menschen mit Copd sondern sind ebenso empfehlenswert bei anderen Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Asthma. Wer auf der Suche nach einem Inhaliergerät für Kleinkinder ab 4 Jahren ist, dem sei der Pariboy SX ans Herz gelegt, dieser wird mit integrierter Kindermaske geliefert. Alternativ gibt es vom gleichen Hersteller das Baby Inhaliergerät Juniorboy, welches dank enthaltenem Mundstück zusätzlich für Kinder ab 3 Jahren geeignet ist.

Empfehlenswerte Elektronische Zigarette (E-Zigarette)

Ob die Elektrozigarette nun schädlich ist oder nicht, darüber streiten sich noch immer die Geister. Unstrittig ist dagegen das die E-Zigarette schon vielen Menschen geholfen hat mit dem Rauchen aufzuhören und definitiv unschädlicher ist als eine normale Zigarette. Beim Gebrauch einer Elektronischen Zigarette wird im Gegensatz zur regulären Tabakzigarette nichts verbrannt. Da keine Verbrennung stattfindet atmet der Anwender auch keinen Teer oder einen anderen der anderen chemischen Stoffe ein die bei der Verbrennung entstehen. Beim rauchen einer normalen Zigarette entstehen nämlich mehr als 4000 unterschiedliche chemische Verbindungen welche vom Raucher und dessen Umfeld eingeatmet werden. Ein großer Teil davon lagert sich in den Lungen ab, reichert sich an und sorgt für eine weitaus höhere Anfälligkeit für Krankheiten, darunter unter anderem Copd, das Lungenemphysem sowie der allseits bekannte Lungenkrebs. Auch das allgemeine Krebsrisiko erhöht sich mit jeder gerauchten Zigarette, so machen Ärzte und Wissenschaftler auch bei Krebserkrankungen an anderen Organen das Rauchen als Schuldigen aus. Wer seinem Körper etwas gutes tun möchte und ein langes Leben plant sollte sofort mit dem Rauchen aufhören oder zumindest zur weniger schädlichen Elektrozigarette greifen.

Empfehlenswerte Elektronische-Zigaretten sind:
Oramics e-Cigarette
Maat Dampfer Starter Set
Riccardo R101 classic

E-Zigarette bei Copd und anderen Atemwegserkrankungen
Für Patienten mit einer Atemwegserkrankung eignet sich die elektronische Zigarette zur schadstoffreduzierten Überbrückung zwischen dem Stadium Raucher und Nichtraucher, sie dient dabei als Hilfsmittel. Auf Dauer sollte bei vorliegen einer Atemwegserkrankung aber auch auf die E-Zigarette verzichtet werden, da hier die Schadstoffbelastung der Atemluft zwar wesentlich geringer aber dennoch nicht komplett frei von Schadstoffen ist.